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Kiewer Kotelett

Eigentlich ein russisches Gericht, hat sich das Kiewer Kotelett auch in der litauischen Küche etabliert. In den Supermärkten werden fertig zubereitete "Koteletts" angeboten. Aber man kann sie auch recht leicht selber machen.

kiewer koteletas

 

Das Kiewer Kotelett (in Litauen nennt man eine Frikadelle Koteletas) besteht aus einem Hähnchenbrustfilet, welches man längs aufschneidet und wie ein Schnitzel klopft. Nun kann man das Fleisch innen und außen salzen und pfeffern.

In das geklopfte Hähnchenfilet gibt man eine vorbereitete gekühlte Masse aus Butter, Petersilie und viel Knoblauch (je nach Geschmack).

Nun rollt/ formt man das Fleisch mit der Füllung zu einer Art Zeppelin und paniert es genauso wie ein Schnitzel (in Mehl wenden, in gequirltes Ei tauchen und dann in Paniermehl. Die Butterfüllung muss gut eingewickelt werden, damit sie später nicht ausläuft.

Jetzt kommt das "Kotelett" in den Kühlschrank damit die Füllung den anschliessenden Kochvorgang überlebt. Gut gekühlt lässt man das Kiewer Kotelett nun im heißen Fett einer Friteuse goldbraun werden.

Serviert wird mit frittierten Kartoffeln und Buttergemüse.

Ein Gedicht!!

Skanaus   (Guten Appetit)

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Zeppelinas

Zeppellinas (Kartoffelklöße) sind nicht eine, sondern die litauische Spezialität.

Eigentlich sind sie wie unsere Klöße, werden aber mit einer Quark oder Fleischmasse gefüllt und zu einem Zeppelin geformt. Der Name Zeppelinas entstand im ersten Weltkrieg, als die Deutsche Luftaufklärung in Zokniai Wartungshallen für ihre Zeppeline baute. Die Form erinnerte die Litauer an ihre Klöße und so adaptierte man den Namen.

 

Gegessen werden die Zepellinas entweder mit einer Butter-Sahne Sauce oder mit zerlassenem Speck mit ausgelassenen Zwiebeln.

Weiterlesen: Zeppelinas

Knoblauchbrot   Česnakas kepta duona

 

cesnakas kepta duona  knoblauchbrot

Hier mit hellem Brot zubereitet. Käse und Oliven sind dem Zeitgeist und dem Auge gewidmet.

 

Erstmals eine richtig litauische Spezialität: Knoblauchbrot. Passt super zum Bier!

Dafür nimmt man dunkles oder helles Brot (je nach Vorliebe, das dunkle Sauerteigbrot, wie in Litauen üblich, gibt es bei uns sowieso nicht), brät die Scheiben in Öl in einer Pfanne knusprig, salzt nach Belieben und reibt die knusprigen Brotscheiben anschließend kräftig mit einer Knoblauchzehe ab.

Dann werden die Scheiben in Streifen geschnitten und frisch verzehrt.

Luftdicht verpackt, halten sie sich auch einige Zeit. Werden sie weich, schmecken sie nicht mehr so gut.

Für alle Knoblauchfans schmeckt das besser als Chips und fehlt zu keinem Saunagang und zu keiner Party!

Fertige Portionen gibt es auch in den Supermärkten. Auch auf den Fähren nach Litauen kann man es kaufen.

Guten Appetit

 

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Kugelis

Kugelis ist eine litauische Spezialität aus Kartoffeln, Speck, Milch, Eiern und Zwiebeln.

Kugelis im Backofen

 

Bitte entschuldigen Sie die Fotoqualität. Dies ist keine Profiseite, sondern wir machen das als Hobby.

Es zählt zu den litauischen Nationalgerichten. Das Wort Kugelis kommt vom dem jüdischen Gericht Kartoffelkugel. Heinrich Heinemochte die Kartoffelkugel wohl so gerne, dass er es als "heiliges Nationalgericht" der Juden bezeichnete. In Deutschland hat das Gericht die Namen "Kesselsknall" (Kölnische Gegend), Schorreles, Flennes Uhles, Puttes, Dielzkooche, Erbelskooche (Erdäpfelkuchen), Tuffelskoochen oder Kesselskooche (Quelle: Wiki).

In meinem Lieblingsrestaurant in Birzai gibt es Kugelis immer am Donnerstag.

Weiterlesen: Kugelis

Typisch litauische Rezepte

Angeblich ist die litauische Küche die Beste im Baltikum. Wir wollen das gar nicht beurteilen, können aber schon sagen, dass alle unsere ausländischen Gäste von der litauischen Küche sehr angetan waren.

Auch unsere Kinder und die unserer Freunde waren immer zufrieden.

Ähnlich wie die litauische Kultur, ändern sich mit der europäischen Öffnung auch die litauischen Essgewohnheiten. Pizza, Sushi, McDonalds oder auch "deutsches Essen" gibt es nicht nur in den großen Städten.

In den litauischen Familien bleibt man aber oft beim Bewährten. Nicht ohne Grund. 

 

Zum ausprobieren werden deshalb hier einige der wichtigsten Kochrezepte folgen. Geras apetitas!

 

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